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Thermische Solaranlage

Mit thermischen Solaranlagen das gute Wetter zur Energiegewinnung nutzen © twicepix by flickr

Viele Regionen in Deutschland bieten mit vielen Sonnentagen ideale Voraussetzungen zur Installation thermischer Solaranlagen. Eine thermische Solaranlage kann zur Trinkwasser-Erwärmung und Wärmegewinnung eingesetzt werden. Zur Erwärmung von Kochwasser eignet sie sich ebenfalls. Technisch besteht die Anlage aus einem Sonnenkollektor, Absorber, Solarspeicher und einer Pumpe. Bei den Sonnenkollektoren handelt es sich meist um einen Flachkollektor oder Röhrenkollektor. Die Flachkollektoren haben eine flache Absorberoberfläche und dienen der Erwärmung von Wasser und Luft.

Im Kostenvergleich ist der Flachkollektor die günstigere Variante gegenüber einem Röhrenkollektor. Der Absorber eines Röhrenkollektors befindet sich in einer Glasröhre, die luftleer ist und deshalb nur minimale Wärmeverluste aufweist. Die Röhrenkollektoren erfordern eine geringere Fläche und haben eine längere Lebensdauer. Eine thermische Solaranlage kostet 3.000 bis 10.000 Euro je nach Hersteller und ob es sich um ein Selbstmonatage-Paket handelt. Die Solaranlage muss einmal jährlich gewartet werden und die Kosten dafür entsprechen 1 Prozent der Anschaffungskosten.

Der Staat fördert solarthermische Anlagen mit 120 Euro pro Quadratmeter Nutzungsfläche bis zum 30.Dezember 2011 und danach 90 Euro pro Quadratmeter. Es wird ein Kombinationsbonus von 600 Euro für Solarthermie mit Wärmepumpe bzw. Solarthermie mit Biomasse gewährt. Die Höhe des Kombinationsbonus beläuft sich nach dem 30.Dezember 2011 auf 500 Euro. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann die Förderung beantragt werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt die Neu-Installation von Solaranlagen mit entsprechenden Förderprogrammen und zinsgünstigen Darlehen.

Übrigens: Die Vergütung für Solarstrom wurde auf 21,11 bis 28,74 Cent pro Kilowattstunde je nach Größe und Lage der Photovoltaikanlage festgelegt. Die Betreiber einer Solaranlage erhalten die Vergütung für die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz und für den Eigenverbrauch. Wirtschaftlich betrachtet rechnet sich eine thermische Solaranlage je nachdem wie stark der jährliche Stromertrag ist. Hier helfen örtliche Handwerksbetriebe bei der Kalkulation.

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