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Solarthermie

Solarthermie: Energiesparen mit Wärmespeicherung in der Dämmung. - © Johannes Gerstenberg by pixelio.de

Sobald die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings durch die Wolkendecke brechen, wird in den meisten Häusern die Heizung abgedreht. Denn die Sonne bringt wärmere Temperaturen ins Land und das Hausinnere erwärmt sich von ganz allein. Die wärmende Eigenschaft der Sonne kann man nutzen – indem sie von einer thermischen Solaranlage gespeichert und zum Heizen oder zur Stromerzeugung genutzt wird. Dieser Vorgang heißt Solarthermie.

Solarthermie: Thermische Solaranlagen

Viele Schwimmbäder werden mit Solarthermie betrieben. Das Wasser wird energiesparend mit der aus dem Sonnenlicht gewonnenen Wärme erwärmt. Doch auch für das Eigenheim lohnt sich die Anschaffung einer thermischen Solaranlage.
Das Hausdach oder auch die Hausfassade bieten genug Fläche für die Anbringung von Solarmodulen. Diese können Photovoltaik-Module oder thermische Module sein. Mit Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren wird in der thermischen Solaranlage die Wärme gewonnen, gespeichert und wiederverwendet. Nicht nur in das Heizsystem lässt sich die gewonnene Wärme einspeisen, sondern auch das Brauchwasser kann so ökologisch erwärmt werden.

Solarthermie: Passivhäuser und Solarfassade

In vieler Munde ist auch das sogenannte Passivhaus – energiesparendes Haus-Design wird immer attraktiver. Im Passivhaus kann komplett auf ein Heizsystem verzichtet werden. Die Temperatur im Haus wird über eine effektive Wärmedämmung geregelt und im Winter kann mit der gespeicherten Wärme zusätzlich ein Wärmelüftungssystem betrieben werden. Ein solches Dämmsystem ist zum Beispiel die ESA-Solarfassade. Hierbei wird durch einen verglasten Wabenluftkollektor an der Außenwand des Hauses die Sonneneinstrahlung gewonnen. Zusätzlich zur Dämmwirkung kann das verwendete Material die gewonnene Wärme speichern. Die Außenwand wird so quasi zur ökologischen Heizung des Hauses.

Es gibt viele Mittel und Wege Energie einzusparen und regenerative Energien zu nutzen und so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Solarthermie und Passivhäuser sind allerdings noch dazu auch in der Herstellung sehr umweltverträglich, während zum Beispiel die Herstellung von siliziumhaltigen Solarzellen für Solaranlagen für das Satteldach eine Belastung für die Umwelt darstellt.

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