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Unlängst wieder in aller Munde sind sie die häufigste und beliebteste Methode zur Eigengewinnung alternativer Energien: netzgekoppelte Photovoltaikanlagen. Sie werden entweder auf dem Dach oder an der Fassade angebracht sowie auf dem freien Feld aufgestellt. Eine Solaranlage besteht in der Regel aus mehreren Solarmodulen, die miteinander verbunden (gekoppelt) werden und so eine bestimmte Menge an Strom generieren.

Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen

Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen sind mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Dabei wird die von der Sonne hergestellte Energie eingespeist - © Pink Dispatcher by flickr

Entscheidend für die Leistung der Solaranlagen ist nicht nur die Leistungsfähigkeit der Siliziumzelle, welche die Sonne aufnimmt und in Energie umwandelt. Auch der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen hat einen starken Einfluss auf den Ertrag. Deshalb sollte im Vorfeld der Montage von Photovoltaikanlagen berechnet werden, an welcher Fassade, auf welcher Seite des Daches und mit welcher Neigung die Solarpaneele angebracht werden sollen.Wird eine optimale Einstrahlung erzielt, so kann eine Solaranlage mit einer Modulfläche von ca. 20m² in etwa den Energiebedarf von einem Einfamilienhaus decken.

Der (finanzielle) Ertrag netzgekoppelter Solaranlagen

Solaranlagen bedeuten für jeden Hausherrn eine große Investition. Die sensible Technologie ist äußerst teuer in der Anschaffung und muss regelmäßig gewartet werden. Eine solche Investition sollte daher stets wohlüberlegt sein und mit dem Vergleich mehrerer Preise für Solaranlagen verschiedener Hersteller einhergehen. Der Erwerb einer Solaranlage ist keineswegs eine simple Entscheidung und muss daher weit vorausschauend erwägt werden. Durch die Vergütung der Stromeinspeisung sowie die teilweise Abdeckung des Eigenbedarfs an Energie lohnt sich die Investition jedoch auf mehrere Jahre gerechnet. Die Photovoltaik Einspeisevergütung des ökologisch gewonnenen Stroms unterscheidet sich je nach Größe der Solaranlage und beträgt bei einer 20-m²-Anlage, die durchschnittlich 1835 kWh erwirtschaftet, derzeit bei ca. 19,50 Cent/kWh.

Mittlerweile sind netzgekoppelte Solaranlagen übrigens nicht mehr der einzige Weg zur Energiegewinnung mittels Solarzelle. Die moderne Technik hat mittlerweile auch Dachabdichtungsbeläge, Dachziegel und Ähnliches mit integrierten Solarzellen entwickelt. Der Bau einer auffälligen Solaranlage wäre somit hinfällig und die Anlage lässt sich ästhetischer in die Optik des Hauses integrieren. Diese Systeme sind im Vergleich zu Photovoltaikanlagen jedoch weniger effizient.

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