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Das Schieferdach blickt auf eine langjährige Tradition zurück. Aufgrund seiner Langlebigkeit und Ausdrucksstärke zählt es heute noch zu den schönsten und beliebtesten Dacharten. Mehr über die Geschichte der mit Schiefer gedeckten Dächer sowie über die Ausbildung hoch qualifizierter Dachdeckermeister am Schieferdach lesen Sie auf Deckereien.

Schieferdach

Ein Schieferdach bietet viel Freiraum für Umsetzung individueller Ideen. - © origamidon by flickr.com

Das Schieferdach ist noch heute bei den Dachdeckern und Bauherren aufgrund der langen Lebensdauer und der Schönheit sehr beliebt. Im Vergleich mit anderen Deckarten, wie zum Beispiel dem Reetdach, überlebt ein Schieferdach mehr als 200 Jahre. Mancher Bauherr deckt nicht nur sein Dach damit, sondern verschönert sogar seine Fassade mit diesem exquisiten Gestein. Der Schiefer wird dabei auf einer Deckunterlage, wie zum Beispiel Holz, aufgebracht und mit Schiefernägeln, Kupfernägeln oder Edelstahlschraubstiften befestigt.

 

Die Geschichte des Schieferdaches

Das Schieferdach gilt aufgrund seines natürlichen und robusten Materials seit Jahrhunderten als eine beliebte und langlebige Dachart. Bereits in der Steinzeit wurden die Vorteile dieses Naturgesteines erkannt und zur Dachdeckung verwendet. Auch zu Zeiten der Römer wurde Dachschiefer beim Hausbau häufig zur Dacheindeckung eingesetzt, zu dieser Zeit nach festen Verlegeregeln. Noch heute findet man, besonders im Rhein- und Moselgebiet, Häuser, die nach römischen Verlegeregeln gebaut wurden. Nach dem zweiten Weltkrieg verdrängte die Industrie immer mehr den Schiefer, aber Anfang der 80er Jahre erlebten die Schieferdächer eine Renaissance. Diese Renaissance wurde aufgrund der Entwicklung preiswerterer und dekorativer Deckarten erst ermöglicht und lukrativ gemacht. Heutzutage gibt es etwa 15 Deckarten und mehr als 250 Designmöglichkeiten. Je nach Haus und Handwerker kann so entschieden werden, ob es eine wilde Deckung, Schuppendeckung oder eine klassische altdeutsche Deckung werden soll.

Die Ausbildung am Schieferdach

Ein qualitativ hochwertiges Schieferdach ist das Ergebnis der Handwerkskunst kompetenter und erfahrener Dachdeckermeister. In der Ausbildung zum Dachdecker lernen die Lehrlinge viele verschieden Arten der Schieferverlegung. Im Gegensatz zum Reetdach hat das Schieferdach dank seiner etwa 15 verschiedenen Deckarten somit einen besonderen Reiz in der Ausbildung. Abhängig von der Region, in der die Ausbildung stattfindet, erlernen so die Auszubildenden die verschiedenen Arten neben der klassischen Deckart kennen.
Wenn Sie erfahren möchten, welche Dacharten dank der Handwerkskunst kompetenter Dachdeckermeister errichtet werden können, dann schauen Sie auf Dachdeckereien.org! Hier bekommen Sie auch weitergehende Informationen rund um das Thema Dach!

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