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Rauchabzug

Rauchabzug leitet gefährliche Abgase über Dachventilatoren ins Freie. - © Jörg Siebauer by pixelio.de

Was tun, wenn’s brennt? Mit dieser Frage muss sich jeder über kurz oder lang auseinandersetzen. Die meisten Gott sei Dank jedoch nur theoretisch. Ebenso, wie jeder Mensch in der Theorie wissen muss, was zu tun ist, wenn ein Feuer ausbricht, müssen auch alle Gebäude prophylaktisch gegen Brände abgesichert werden. Seitens des Gesetzgebers gibt es zahlreiche Vorschriften einzuhalten, das geht von der Installation eines Feuermelders, über die richtigen Notausgänge, bis hin zum Bau eines Rauchabzugs.

Natürlicher Rauchabzug

Rauchabzüge sorgen dafür, dass im Falle eines Wohnungsbrandes die Abgase schnell und sicher abgeführt werden, sodass die Erstickungsgefahr wesentlich gemindert wird. Es gibt verschiedene Wege den Rauch nach außen abzuführen. Entweder werden komplexe mechanische Anlagen installiert oder man entscheidet sich für Luken im Dach und in der Wand, über die die gefährlichen Gase abgeführt werden können. Entgegen der allgemeinen Annahme müssen nicht in jedem Gebäude mechanische Anlagen installiert werden. Nur für Industriegebäude oder große öffentliche Gebäude sind sogenannte Rauch-Wärmeabzugsanlagen erforderlich. Für den privaten Haushalt hingegen reichen spezielle Fensterlösungen, wie sie die Firma Velux anbietet. Diese bestehen aus Sicherheitsglas, sind mit einem Motor ausgestattet, der das Fenster im Brandfall automatisch öffnet, und können vom Dachdecker, wie normale Dachfenster, eingesetzt werden.

Maschineller Rauchabzug

Professionelle Rauch-Wärmeabzüge haben neben der Verwendung von Ventilatoren oftmals außerdem besonders aerodynamische Formen, die die Beförderung des Rauchs zusätzlich unterstützen. Sie werden ähnlich wie der Schornstein in die Dachkonstruktion eingebaut.
Über die Notwendigkeit und die Komplexität und Größe eines Rauchabzugs wird bei Bauvorhaben von der Behörde im Vorfeld entschieden. Deshalb müssen Bauherren im Vorfeld bzw. im Zuge der Planungen für den Neubau unbedingt die Baubehörde kontaktieren. Denn ohne Bau-Genehmigung und DIN-gerechten Rauchabzug kann die Baustelle jederzeit vom Amt gesperrt werden.

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