RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Dachzubehör » Photovoltaik: Zukunftsweisende Technologie für das Dach

Photovoltaik

Photovoltaik-Module werden vom Dachdecker auf dem Hausdach montiert. © CoCreatr - flickr

Anti-Atomdemos und blockierte Castor-Strecken gehören schon lange zu unserem Alltag. Atomunfälle und SuperGAUs führen uns immer wieder vor Augen, dass die Produktion von Atomenergie eine tickende Zeitbombe ist. Viele Menschen gehen aber nicht nur auf die Straße, sondern investieren auch in regenerative Energien, indem sie Ökostrom beziehen oder eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installieren.

Photovoltaik auf dem Dach installiert

Die Installation einer Solaranlage auf dem Dach von Einfamilienhäusern ist für den Dachdecker mittlerweile eine reine Routineaufgabe, egal, ob es sich um ein Pultdach oder ein Satteldach handelt. Parallel mit der technologischen Verbesserung der Solarzellen, werden auch die Befestigungssysteme immer weiter verbessert. So bietet zum Beispiel Braas ein Aufdachsystem, bei dem die Solarmodule einfach aufgesetzt werden. Das heißt, die Dachdeckung muss nicht abgedeckt werden, sondern bleibt als Schutzschicht vorhanden. Modelle anderer Hersteller verbinden den Nutzen effektiv mit dem Zweck. Sie bieten Solarmodule an, die als Dachdeckung direkt auf dem Dachsparren angebracht werden. Solche Konstruktionen gibt es auch für das Flachdach, hier werden Dünnschichtsolarzellen direkt auf die Dachabdichtung auflaminiert. Solarsysteme werden vom Dachdecker allerdings nicht nur auf dem Dach angebracht. Auch die Fassadenverkleidung mit Solarmodulen ist mittlerweile sehr verbreitet.

Bedeutend für den Ertrag der Anlage ist die Dach- bzw. Fassadenneigung. Denn je nachdem, in welchem Winkel die Sonnenstrahlen auf die Solarzelle treffen, kann mehr oder weniger Strom gewonnen werden. Besonders ertragreich ist eine Dachneigung von ca. 35° bei südlicher Ausrichtung des Solarmoduls.

Photovoltaik-Sektor abhängig von Investitionen zur Verbesserung

Eine flächendeckende Stromversorgung mit Photovoltaik ist derzeit noch nicht denkbar. Aufgrund der schwankenden Sonneneinstrahlung sind die Erträge zu instabil, um verbindlich damit kalkulieren zu können. Darüber hinaus ist die Produktion der Solarzellen beim Stand der heutigen Technik noch sehr umweltbelastend. Zwar wird beständig an der Herstellung von Solarzellen aus organischen Stoffen gearbeitet, Siliziumzellen sind allerdings weiterhin wesentlich leistungsstarker.

Regenerative Energie ist ein Segment, das nicht nur wirtschaftlich viel Potenzial hat. Durch gezielte Umweltpolitik und mediale Kommunikation wird das Bewusstsein der Bürger für umweltfreundliche und energiesparende Stromproduktion und Maßnahmen immer mehr geschärft. Aktuell sind die regenerativen Technologien allerdings noch in einem Entwicklungsstadium und müssen durch intensive Forschung und Entwicklung weiter verbessert werden – der Umwelt zuliebe und frei nach dem Motto: Die Energie im Griff, damit der blaue Planet ein bisschen grüner wird.

  1. Kathrin sagt:

    Sehr informativer Beitrag. Ich wusste gar nicht das die Herstellung von den Anlagen so umwelt belastend ist.
    Eine Zeit lang gab es doch auch Fördergelder für jeden der sich eine Solar oder Photovoltaikanlage auf das Dach bauen lässt. Bin ich da falsch informiert? Gibt es das noch immer?

Kommentar abgeben

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar abgeben zu können.

© 2011 Dachdeckereien.org · RSS:ArtikelKommentare