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Ein Mansarddach ist eine Dachform, die großzügigen Wohnraum schafft und durch ihren besonderen Aufbau für ein außergewöhnliches Wohnambiente sorgt. Erfahren Sie auf Dachdeckereien.com mehr darüber!

Mansarddach

Wegen der steilen Neigung im unteren Bereich ermöglicht ein Mansarddach fast genauso viel Wohnfläche wie die darunter liegenden Stockwerke. © Dachdeckereien.com

Das Mansarddach gehört wie das Satteldach oder Pultdach zu den grundlegenden Dachformen. Die Bezeichnung wurde vom Namen des französischen Architekten François Mansart abgeleitet, der diese besondere Dachbau-Technik in Frankreich berühmt gemacht hat. Aufgrund der Platz schaffenden Form ist diese Art des Daches sehr beliebt, sie ist jedoch auch angesichts ihrer gebrochenen Dachflächen eine konstruktive Herausforderung für den Dachdecker, bei der zusätzlich die gesetzlich vorgeschriebenen Flachdachrichtlinien einzuhalten sind. Was die charakteristische Form ausmacht und welche weiteren Vorteile mit dieser einhergehen, können Sie im folgenden Artikel nachlesen!

Die Form eines Mansarddaches

Das Mansarddach besteht aus zwei Dächern, die eine unterschiedliche Schräge aufweisen. Sie werden meist als Sparrendach konstruiert, dabei ist der obere Teil des Daches flach gehalten und zeichnet sich durch einen geringen Neigungswinkel aus. Der untere Bereich ist sehr steil – beinahe senkrecht –, wodurch mehr Platz zum Beispiel für die Anlegung neuen Wohnraums gewonnen werden kann. Der Bau erfordert allerdings aufgrund der vielen Dachbrechungen einen enormen Arbeitsaufwand, weshalb die Preise für Mansarddächer oftmals recht hoch sind. Als vereinfachte und wesentlich günstigere Alternative ist das Berliner Dach zu empfehlen.

Was kennzeichnet ein Mansarddach?

Die großzügigen Dachgeschosswohnungen, die ein Mansarddach ermöglicht, sind seit ihrer Entstehungszeit im 16. Jahrhundert sehr beliebt. Zudem können sie mit Balkon oder Dachterrasse ausgestattet werden, wodurch sie noch eleganter und exklusiver erscheinen. Die Tatsache, dass diese Dachform durch den barocken Baustil geprägt ist, garantiert außerdem ein nostalgisches Wohnambiente. Es gibt allerdings einen Nachteil: Für Solaranlagen ist diese Art des Daches aufgrund seiner steilen Formen weniger gut geeignet.

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