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Gehörschutz für Handwerker

Der Gehörschutz sollte für Handwerker auf dem Bau zur Schutzausrüstung gehören, wie ein Helm oder Sicherheitsschuhe. – © 4nitsirk by flickr.com

Auf dem Bau geht es oft laut zu. Presslufthammer, Säge und andere Geräte verursachen eine dröhnende Geräuschkulisse, die das Ohr all jener belastet, die sich in ihrer Nähe aufhalten. Bei einem Handwerker ist dies zwingend notwendig, schließlich arbeitet er mit einigen dieser Geräte. Daher ist es für Handwerker unablässig, bei der Arbeit einen Gehörschutz zu tragen. Allerdings wird diesem Aspekt der Arbeitssicherheit oftmals nur wenig Beachtung geschenkt. Während andere Gegenstände der Schutzausrüstung, wie Helm, Sicherheitsschuhe oder Handschuhe ganz selbstverständlich getragen werden, wird der Gehörschutz bei Handwerkern häufig vernachlässigt.
Erst wenn Beschwerden auftreten, sich zum Beispiel ein pfeifender oder klingelnder Ton im Ohr bemerkbar macht, wird das Thema auf einmal aktuell.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten von Lärm, die bei der Arbeit entstehen. Zum einen ist es die dauerhafte Lärmentwicklung, die durch ständig laufende Maschinen verursacht werden kann. Ist das menschliche Gehör über einen längeren Zeitraum einem Lärmpegel von 85 Dezibel und mehr ausgesetzt, kann es zu Schädigungen am Gehörsinn kommen. Zum anderen gibt es sehr lauten, aber kurzen Lärm, der umgangssprachlich meist als Knall bezeichnet wird. Ein solcher Knall von 140 Dezibel oder sogar mehr kann direkt und meist irreparable Schäden des Hörsinns verursachen. Gehörschutz für Handwerker ist aus diesen Gründen unabdingbar.
Auf welche Art des Gehörschutzes zurückgegriffen wird, ist Geschmackssache und im Großen und Ganzen eine Sache der Gewöhnung. Es gibt Ohrstöpsel und Kapselgehörschutz, um die Zwei auf Baustellen am häufigsten zu findenden Varianten zu nennen. Hier gilt es auch zu experimentieren, wenn beispielsweise eine Art des Gehörschutzes bei der Arbeit als unangenehm oder störend empfunden wird, sollte einfach eine andere ausprobiert werden. Außerdem stellt sich meistens nach wenigen Tagen eine Gewöhnung ein, sodass es kaum Handwerker gibt, die dauerhafte Probleme mit dem Tragekomfort haben.

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