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Fledermausgaube

Fledermausgaube mit Reet gedeckt. © Klicker - pixelio.de

Dachgauben wurden früher ausschließlich zum Zweck der Dachbelüftung gebaut. Heute dienen sie auch dazu, den Dachraum zu erweitern und die Lichtverhältnisse in diesem Raum zu verbessern. Mittlerweile gibt es moderne Dachgauben in vielfältigster Form und Ausführung. Zu den beliebtesten unter ihnen zählen die Schleppgaube und die Fledermausgaube. Gauben können sowohl beim Hausbau bereits eingeplant oder nachträglich eingebaut werden.

Die Fledermausgaube besticht durch Eleganz

Die klassische Schleppgaube ist die älteste Form des Dachaufbaus und eigentlich eine Weiterentwicklung der kleinen Dachbelüftungskonstruktionen. Aus ihr entwickelte sich die Fledermausgaube. Durch ihre geschwungene Form gilt sie als die ästhetische unter den Dachgauben. Wegen der geschwungenen Bauteile ist sie aber auch recht aufwendig in der Konstruktion und daher auch etwas kostspieliger. Oft ist sie auch kleiner als andere Gauben. Entsprechend geringer ist der Lichteinfall. Der große Vorteil liegt im hohen Witterungsschutz, denn im Vergleich zu anderen Gauben hat sie keine senkrechten Wangen.

Die Fledermausgaube bietet Variationsvielfalt

Weit verbreitet ist die Fledermausgaube bei den alten Reetdachhäusern in Norddeutschland. Doch auch mit Ziegeln oder Schiefer gedeckt erfreut sie sich wachsender Beliebtheit. Charakteristisch für die Gaube ist die Linienführung. Optisch fällt sie gar nicht so sehr als Aufbau auf, sondern mutet wie eine elegante und extravagante Dachwölbung an. Je nach Nutzung des Dachausbaus und Lichtbedarf im Raum kann sie eher großzügig im Ausmaß oder schmaler gebaut werden. Der Ausschnitt für die Fenster kann länglich, wie ein Froschauge, oder fast kreisförmig, ähnlich einem Bullauge, ausgeführt sein. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt sogar Häuser, die mit mehreren, unterschiedlichen Formen von Fledermausgauben ausgestattet sind.

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