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Faserzementplatten

Faserzementplatten: Geeignete Dachdeckung für den Altbau.- © Rainer Klinke by pixelio.de

Bei der Dachsanierung von Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden steht der Dachdecker oft vor der Frage, welche Dachdeckung er verwenden soll. Gebrannte Tonziegeln und Dachsteine aus Beton sind oft zu schwer für die geringe Tragkraft der Dachunterkonstruktionen. Für die Dachsanierung sind deshalb Faserzementplatten die Dachdeckung der Wahl. Durch ihr geringes Gewicht eignen sie sich besonders für wenig tragfähige Dächer. Sie werden schieferartig vom Dachdecker auf den Dachsparren verlegt.

Faserzementplatten für Dächer bis zu 25° Dachneigung

Faserzement besteht aus Portlandzement, Kalksteinmehl, zerkleinertem Faserzementmaterial und Wasser. Die gepressten Platten wurden früher mit Asbest hergestellt, wegen der gesundheitsschädlichen Wirkung dieses Materials wird es allerdings nicht mehr verwendet. Die Platten zur Dachdeckung werden maximal mit einer Größe von 3100 x 1200 mm produziert und eigen sich nur für die Deckung von Dächern mit mindestens 25° Dachneigung. Der optischen Wirkung des Daches tut die Deckung mit Zementfaserplatten keinen Abbruch – sie sind in unterschiedlichsten Farben erhältlich. Die Gestaltung der Plattenoberfläche in Schieferoptik sorgt darüber hinaus für einen natürlichen Look. Beschichtung und rückseitige Versiegelung schützen den Dachziegel zusätzlich vor Nässe und Fäulnis.

Faserzementplatten auch als Wellplatten

Geringer geneigte Dächer können mit Faserzement-Wellplatten gedeckt werden – allerdings nur, wenn es sich um die Dächer untergeordneter Anbauten oder Nebenhäuser handelt. Befestigt werden die Wellplatten in der Dachkonstruktion mithilfe von Schrauben. Wie jede andere Dachdeckung auch ist das Material der Faserzementplatten äußerst witterungsbeständig und resistent gegen Korrosion.

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