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Der Dachdecker-Beruf: Ausbildung und Lehre mit Tradition

Der Beruf Dachdecker - Arbeit in luftiger Höhe. - © Shakypferde bei pixelio.de

Schon in der Vergangenheit deckten die Menschen ihre Dächer ab, um sich vor der Witterung zu schützen. Damals wurden jedoch anstelle von Dachziegeln oder Ähnlichem Tierfelle bzw. Tierhäute benutzt. Im 13. Jahrhundert wurde das Eindecken von Wohnräumen und -häusern dann zu einem eigenständigen Beruf. Das Dachdecker-Handwerk ist somit einer der ältesten handwerklichen Berufe in der Bundesrepublik Deutschland.

Vor dem Dachdecker-Beruf steht die Lehre

Bevor sich ein Hauptschul- oder Realschulabgänger für eine Dachdecker-Lehre entscheidet, sollte er sich gründlich überlegen, ob er auch die psychischen und physischen Eigenschaften für den Beruf besitzt. So sollte er nicht nur über Schwindelfreiheit verfügen, sondern auch handwerkliches Geschick und gestalterische Fähigkeiten mitbringen. Außerdem muss der angehende Dachdecker körperlich belastbar sein, da er im Beruf häufig schwere Lasten heben muss.

Um als Dachdecker zu arbeiten, braucht man dann die passende Berufsausbildung. Der Lehrling durchläuft diese im üblichen dualen System und besucht somit Berufsschule und Lehrbetrieb gleichzeitig während der dreijährigen Ausbildung.

Nach der Ausbildung kann der Dachdecker die Meisterprüfung ablegen und dann den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Außerdem bieten Weiterbildungen die Möglichkeit, sich weiter zu spezialisieren und dann zum Beispiel als geprüfter Polier, Werkpolier, Ausbilder oder Unternehmer im Bereich Hausbau zu arbeiten.

Der Dachdecker-Beruf: Was gehört dazu?

Neben dem Eindecken von Häusern mit Dachziegeln aus verschiedensten Materialien gehört auch Abdichtungstechnik im Dach- und Wandbereich zum Tätigkeitsbereich der Dachdecker. Auch der Einbau von Dachflächenfenstern und Isolierungen ist keine Seltenheit.

Da in den letzten Jahren Photovoltaik-Anlagen immer beliebter geworden sind, müssen sich Dachdecker auch damit auskennen. Viele Handwerksbetriebe spezialisieren sich sogar auf den Einbau von diesen modernen Solaranlagen und haben damit eine lukrative Nische gefunden.

Trotzdem können Dachdecker keineswegs den Dachaufbau alleine bewerkstelligen. Vielmehr arbeiten sie täglich mit Spenglern und Zimmerern zusammen, die Anbauteile fertigen und den Dachstuhl zimmern.

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