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Dachausbau mit feng-shui

Feng Shui ist auch beim Dachausbau möglich. - © Gerhard Zirkel

Die Planung von Häusern mit Hilfe der chinesischen Raumpsychologie Feng Shui – nicht mit der gleichnamigen Esoteriklehre – ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Baubranche geworden, insbesondere bei hochwertigen Wohn- und Geschäftsgebäuden.

Unzählige Feng Shui Berater haben sich komplett auf die Planung von Neubauten spezialisiert. Dennoch findet man in diversen Ratgeberbüchern immer noch stark vereinfachte oder gar völlig unsinnige Aussagen zum Thema Feng Shui.

Eine davon rät grundsätzlich davon ab, Wohnräume unter Dachschrägen anzulegen. Bei den derzeitigen Grundstückspreisen und dem knappen Wohnraum kommt man daran aber gar nicht vorbei. Kaum jemand kann es sich leisten, einen Dachboden nur als Lagerraum zu nutzen.

Und so wandern oftmals Schlaf- oder Kinderzimmer unters Dach. Grundsätzlich ist es so, dass die Originallehre des Feng Shui zum Thema Dachausbau gar nicht so viel zu sagen hat, denn ausgebaute Dächer wie wir sie hier auf unseren Häusern haben, gab es im Ursprungsland der Lehre China gar nicht.

Mittlerweile ist das natürlich auch dort anders, aber die Aussage, Dachschrägen seien aus Feng Shui Sicht per se abzulehnen ist dennoch falsch. Trotzdem sollte man sich natürlich Gedanken zur Nutzung von ausgebauten Schrägdächern machen, denn so eine Dachschräge kann durchaus drückend wirken, nämlich dann, wenn der Raum darunter nicht richtig angelegt und gestaltet ist.

Nicht jeder Mensch kann unter einer Dachschräge gut schlafen und unter Dachfenstern schon gar nicht. Ansonsten gelten für Dachzimmer aber die gleichen Grundsätze wie für alle anderen Räume des Hauses.

Ihre Position, Nutzung und Gestaltung müssen vom Fachmann ebenso sorgfältig berechnet werden wie der Rest des Gebäudes. Neben den reinen Feng Shui Gesichtspunkten sind gerade bei einem Dach natürlich auch baubiologische Aspekte zu berücksichtigen.

Elektrosmogbelastungen durch Photovoltaikanlagen beispielsweise oder durch Mobilfunkantennen. Auch die Auswahl der Materialien und speziell der Dämmstoffe sollte nicht nach dem Geldbeutel sondern nach ökologischen und gesundheitlichen Aspekten erfolgen.

Gibt man sich also etwas Mühe und scheut nicht die Kosten für einen Fachmann, können Dachzimmer ebenso gut nutzbar sein wie alle anderen Zimmer des Hauses.

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