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Regenrinne

Regenrinne an der Dachtraufe angebracht. © wandersmann - pixelio.de

Die Dachrinne- auch Regenrinne, Dachkalle oder Gehänge genannt – ist ein halboffenes Rohr, welches das vom Dach laufende Regenwasser sammelt und mittels eines Fallrohres auf den Boden ableitet. Sie dient somit als Regensammler und sorgt – neben anderen baulichen Einrichtungen – für die Dachentwässerung. Schäden am Haus, an Personen und an angrenzenden Gegenständen können mit einer Dachrinne verhindert werden. Oft wird sie auch zur Gewinnung von Wasser in einem Auffangbehälter, zum Beispiel einer Regentonne, genutzt.

Geschichte der Dachrinne

Die Dachentwässerung ist keine Erfindung der Neuzeit. Es ist anzunehmen, dass die ersten Dachrinne schon sehr früh aus Holz gefertigt wurden. In der Antike und im Mittelalter verwendeten die Bauherren aus Stein gemeißelte Dachrinnen, welche sehr viel langlebiger waren als ihre Vorgänger aus Holz. Abgeleitet wurde das Wasser dann meist über Wasserspeier, die noch heute an vielen historischen Gebäuden zu sehen sind. Erst im 18. Jahrhundert wurden Dachrinnen aus Metall zum Standard.

Formen der Dachrinne

Dachrinne sind meist in halbrunden oder kastenförmigen Formen in Verwendung, Klempner haben allerdings die Möglichkeit sie in vielen anderen Formen zu fertigen und dem jeweiligen Zweck anzupassen. Die genaue Anbringung – als vorgehängte Rinne, Aufdachrinne etc. – hängt dabei von der genauen Nutzungsbestimmung ab. Hergestellt werden Dachrinnen aus Aluminium, Titanzink, Kupfer, Edelstahl oder PVC. Die genannten Metalle entfalten in der Natur eine Patina, welche die Beständigkeit und Langlebigkeit der Dachrinnen verlängert.

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