RSS:Artikel

Du bist hier: Startseite » Berufsbild Dachdecker » Dachdecker-Ausbildung führt nicht immer aufs Dach

Dachdecker-Ausbildung

Dachdecker-Ausbildung: Das Dach muss nicht unbedingt der Arbeitsplatz des Dachdecker-Azubis sein. © Hartmut910 - pixelio.de

Ohne ein gutes Dach ist ein Haus wertlos. Und ohne einen guten Dachdecker kann kein Hausbau funktionieren. Der Beruf des Dachdeckers ist also auch heute noch essenziell wichtig – und noch dazu nicht im Ansatz so verstaubt und unmodern, wie viele denken.

Dachdecker-Ausbildung: Der Umgang mit modernster Software will gelernt sein

In der Dachdecker-Ausbildung werden nicht nur praktische Inhalte, die direkt auf dem Dach ausgeführt werden, vermittelt. Auch jede Menge Theorie muss der Lehrling bewältigen. Außerdem muss er lernen, mit speziell auf die Bedürfnisse der Dachdecker ausgerichteten Computerprogrammen umzugehen. Hierbei handelt es sich um modernste Technik, die den Dachdecker in fast allen Bereichen unterstützt. Beispielsweise kann die Dämmung berechnet werden und auch im Teilbereich Bauphysik kommt verstärkt Software zum Einsatz. Aber natürlich muss der Azubi auch hoch über die Dächer der Stadt. Er lernt in der dreijährigen Ausbildung Dächer zu dämmen, sie zu decken, den Dachboden auszubauen, Dachzubehör anzubringen sowie Instandhaltungen und Reparaturen durchzuführen. Außerdem werden Übungen zur Handhabung von Absturzsicherungssystemen durchgeführt. Im letzten Lehrjahr vor der Gesellenprüfung kann sich der Dachdecker-Lehrling entweder auf den Bereich Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik oder das Spezialgebiet Reetdachtechnik spezialisieren. Im ersten Fall wird er sich mit „herkömmlichen“ Ziegeldächern auseinandersetzen, im zweiten Fall lernt er alles, was er über das Dach aus Reet wissen muss.

Dachdecker-Ausbildungsvergütung ist tariflich geregelt

Die Ausbildungsvergütung der Dachdecker-Ausbildung ist tariflich geregelt und beträgt im ersten Lehrjahr 450 Euro pro Monat. Mit dem Lehrjahr steigt auch die Vergütung. Wenn der Auszubildende die Gesellenprüfung erfolgreich absolviert hat, kann er eine Meisterbildung anschließen. Das ist jedoch kein Muss. Entweder er arbeitet als Geselle oder er entscheidet sich für einen anderen Weiterbildungsweg. Dachdecker mit abgeschlossener Berufsausbildung können beispielsweise auch Architektur oder Bauwesen an einer Fachhochschule studieren. Die Dachdecker-Ausbildung bietet also eine Menge Möglichkeiten und legt den Lehrling nicht unbedingt auf den Beruf des Dachdeckers fest.

Kommentar abgeben

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar abgeben zu können.

© 2011 Dachdeckereien.org · RSS:ArtikelKommentare