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Du bist hier: Startseite » Dachdämmung » Dachbodendämmung – Achten Sie auf die Vorschriften der Energieeinsparverordnung

Durch die EnEV2014 werden in Deutschland gewisse Bestimmungen und Vorschriften zur Dämmung des Daches erstellt, welche bei einem Neubau oder einer Haussanierung unbedingt beachtet werden müssen. Durch die richtige Dachbodendämmung kann nicht nur der Wärmeverlust über Außenwände minimiert, sondern auch Energiekosten eingespart werden.

Die Energieeinsparverordnung ist nicht nur eine Verordnung, um das Thema Dachbodendämmung per Gesetz zu regeln, sondern dient vor allem dem Umwelt- und Klimaschutz. Für Hausbesitzer sind die Vorschriften der EnEV2014 zudem eine Richtlinie, um eine effiziente Nutzung der vorhandenen Energieressourcen zu erreichen. Damit kann ein hoher CO2 Ausstoß verhindert, sowie übermäßige Heizkosten eingespart werden. Dachdeckereien.org hat für Sie die wichtigsten Punkte recherchiert und gibt Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick.

Dachbodendämmung

Mit einer fachgerechten Dachbodendämmung können Energiekosten reduziert werden. © Dachdereien.org

Welchen Schwerpunkt umfasst die EnEV2014?

Der Mindestwärmeschutz durch eine optimale Dachbodendämmung, stellt das zentrale Thema der Energieeinsparverordnung dar. Laut der EnEV2014 müssen oberste Geschossdecken vor allem dann besonders gut gedämmt werden, wenn der Dachboden unbeheizt ist und nur als Stauraum genutzt wird. Bis Ende 2015 müssen Eigentümer von Wohnobjekten sämtliche Arbeiten zur nachträglichen Dachbodendämmung veranlasst haben. Nach den Vorschriften der EnEv2014 darf der Wärmedurchgangskoeffizient, auch U-Wert genannt, nach abgeschlossenen Bauarbeiten den Maximalwert von 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m² K)) bei Steildächern und 0,20 W/(m² K) bei Flachdächern nicht überschreiten. Bei der Dachbodendämmung werden nicht nur die Decken zum Oberstübchen, sondern auch die Außenwände gedämmt, um Wärmebrücken zu schließen und wertvolle Energie in den Wohnräumen zu halten.

Durch die Dachbodendämmung Geld sparen

Ohne fachgerechte Dachbodendämmung wird das Obergeschoss durch die darunter liegenden Räume mit geheizt – und zwar auch dann, wenn der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt wird. Auch das Wohnklima der unter dem Dach liegenden Räume wird durch eine fehlende Dachbodendämmung negativ beeinträchtigt, da vor allem im Winter Wärme an den Dachboden abgegeben wird.

Folglich steigert eine fachgemäße Dachbodendämmung nicht nur das Wohlgefühl in den bewohnten Räumen unter dem Dach, sondern rentiert sich auch in finanzieller Hinsicht bereits nach wenigen Jahren. Wird nämlich bedacht, dass 10 bis 15 Liter Heizöl pro Jahr durch die Wärmeabgabe an den Dachboden verschwendet werden, und das bis zu 20% der Wärmeverluste ausmacht, wird die Notwendigkeit einer Dachbodendämmung auch in finanzieller Hinsicht deutlich.

Fazit

In der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV2014) werden Richtlinien zur optimalen Dachbodendämmung festgelegt, welche vor allem dem Klima- und Umweltschutz dienen und regelmäßig erweitert werden. Durch die fachgerechte Dämmung des Dachbodens wird zudem wertvolle Energie in den Gebäuden gehalten, wodurch bis zu 20% der Heizkosten eingespart werden können.

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