Die wichtigsten Dacharten

Dacharten

Dacharten: Begrüntes Steildach. © Reinhard Gerlach - pixelio.de

Im Laufe der Zeit haben sich im Bauwesen verschiedene Formen von Dächern entwickelt um diese ihren Einsatzgebieten anzupassen. Zwei dieser Dacharten sind das Flachdach und das Steildach.

Dacharten: Das Flachdach

Das flache Dach ist auch aus ökonomischen Gesichtspunkten eine bevorzugte Baukonstruktion. Die Nutzung des Flachdachs als Grünflache (siehe: Flachdachbegrünung) stellt einen ökologischen Gewinn dar. Aus diesen Gründen werden in der Bundesrepublik Deutschland jährlich fast 100 Mio Quadratmeter Flachdächer gebaut. Industrie- und Verwaltungsgebäude, wie auch Schulen, Supermärkte und Krankenhäuser werden heute in der Regel als Flachdächer errichtet.
Die Unterscheidung von Flachdächern erfolgt nach ihrer Konstruktion und Beanspruchung in folgende Dacharten:
Warmdach: Diese unbelüftete Dachkonstruktion wird auch als einschaliges Dach bezeichnet
Kaltdach: Diese belüftete Dachkonstruktion wird auch als zweischaliges Dach bezeichnet

Dacharten: Das Steildach

Im Ein- und Mehrfamilienhausbau sind Steildächer die vorherrschende Dachkonstruktion. Das Steildach bietet individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und schafft zusätzlichen, behaglichen Wohnraum unter dem Dach. Alle Steildächer haben die Gemeinsamkeit einer Dachneigung von mehr als 20° und werden generell in zwei Dacharten unterschieden: Sparren- und Pfettendächer. Mischkonstruktionen sind möglich und auch weit verbreitet. Die Art der Ausführung ist meist in Form von hölzernen Stabkonstruktionen zu finden. Je nach Wunsch der Raumausnutzung tendiert man entweder zur Sparrendachkonstruktion wenn man den Dachraum als Wohnraum nutzen will und zur Pfettendachkonstruktion bei Nutzung als Abstellraum. Grund hierfür ist die Tatsache, dass der Raum unter einem Pfettendach durch die Stützen gegliedert ist, auf welchen die Pfetten ruhen.

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