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Arbeitsschutz

Arbeitsschutz: Auch Warnschilder gehören dazu. - © Thommy Weiss by pixelio.de

Die Arbeit in großen Höhen ist für die betreffenden Arbeiter immer eine besondere Herausforderung. Egal ob Gerüstbauer, Zimmermann oder Dachdecker, Angst vor der Höhe darf man in den Berufen nicht haben. Damit die Gefahren für die Beschäftigten minimiert werden, gilt in Deutschland die Arbeitsstättenverordnung mit einer Vielzahl von Regelungen. Ziel dieser Normen ist der Arbeitsschutz und die Verminderung von Arbeitsunfällen. Der Bauunternehmer aber auch seine Angestellten müssen daher auf ein ordnungsgemäßes Einhalten der Regelungen der Arbeitssicherheit achten. Nur so kann man das Risiko für alle in einem tolerierbaren Rahmen halten.

Arbeitsschutz: Regen bringt zusätzliche Gefahren

Das Gefährdungspotential für die Dachdecker ist abhängig von der Wetterlage. Besonders bei Regen, wenn die Dachlatten schmierig sind, besteht erhöhte Absturzgefahr. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt sich die Verwendung einer Dachdeckerauflegeleiter. Wird sie ordnungsgemäß in die Dachhaken eingehängt, bietet das Werkzeug zusätzlichen Arbeitsschutz. Die Dachdecker können sich auf ihr sicher bewegen. Bis 75 Grad Dachneigung darf die Leiter laut Arbeitsschutz eingesetzt werden.

Verrichtet der Dachdecker Arbeiten, die in mehr als drei Metern Höhe erfolgen, muss ein Gerüst aufgestellt werden. Rutscht ein Dachdecker auf dem Dach weg, rettet das Gerüst vor dem Absturz. Das Gerüst darf nicht zu weit von der Hauswand entfernt sein. Maximal 30 Zentimeter sind erlaubt, ansonsten besteht die Gefahr, dass man trotzdem durchrutscht.

Arbeitsschutz: Kleidung und Maschinen

Der Dachdecker hat spezielle Arbeitskleidung, die auf die Anforderungen des Arbeitsschutzes in dem Beruf abgestimmt sind. Die Sohle ist aus einer Gummimischung, die zusammen mit dem Profil besonders viel Halt auf den geneigten Dächern bietet.

Arbeitsschutz betrifft auch Maschinen und deren Bedienung. Der Dachdeckeraufzug, der zum Transport der Dachziegel, Dachdämmung und sonstigen Baustoffen benötigt wird, darf erst ab dem vollendeten 18. Lebensjahr bedient werden. Zudem müssen Belade- und Entladebereich gesondert gesichert sein, damit Passanten und Arbeiter keiner Gefährdung ausgesetzt sind.

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